Wie Trauma sich in Erschöpfung und Krankheit zeigt

Gesundheit / Soziales

Ich bin Michéle, 52 gi, ich bin stolzes Mami vo 2 Chind, 23 und 14. Ich schaffe als Hushälterin 40 Prozent und fahre Chind für es Taxi-Unternehme au 40 Prozent im Züri Oberland 😊.
Mir händ no en süesse Hund us Ungarn über Hunde leben, euse Sunneschi, wo eus s Läbe chli versüesst. Hobbys: Ich bin gern i de Natur, im Wald und i de Berge – en Kraftort zum Auftanke. Kino, lese und bastle.

Meine Geschichte

 
Vor 18 Jahren habe ich ein schweres Trauma erlebt. Man nennt es auch Femizid. Ich würde gerne mehr erzählen, doch möchte ich auch niemanden erschrecken. Kurz gesagt wusste ich nicht, ob ich noch lebend rauskomme.
 
Ich habe viele Therapien gemacht.
 
Dieses Trauma hat mir sehr viel vom Leben genommen. Ich geriet in die Alkoholabhängigkeit. Acht Jahre lang. Ich habe es geschafft, da rauszukommen. All die Jahre waren schwer, teils alleinerziehend, berufstätig, immer im Teilpensum. Eine lange, anstrengende Zeit. Doch ich bin sehr dankbar, habe zwei gesunde Kinder, denen es nicht schlecht geht.
 

Warum ich bei WunschErbe bin, was wären meine Wünsche, meine Ziele?

 
Was mich am meisten belastet, ist, dass ich nie weiss, ob ich nächsten Monat noch genug Geld zur Verfügung habe. Ich bin ständig daran interessiert, beruflich besser dazustehen, was nur bedingt gelingt, weil ich eben nicht 100 % belastbar bin.
 
Zum Sozialamt möchte ich bitte nicht gehen. IV habe ich noch nicht in Betracht gezogen, weil ich ja praktisch gesund bin. Es fehlen mir praktisch 20 Prozent Einkommen, um gut über die Runden zu kommen.
 
Ich könnte mir auch gut vorstellen, eine Gegenleistung zu erbringen, in welcher Form auch immer. Mitzuhelfen und anzupacken kann ich gut.
 
Ich bedanke mich für Ihr Interesse an meiner Geschichte. Wenn erwünscht, kann ich gerne mehr erzählen.
 
In Liebe
Michéle

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