Alleinerziehend, Sonstiges
100 % Mama der zwei wundervollsten Jungs (16 und 13), 100 % arbeitstätig. Von null auf dem langen Weg zurück, nachdem ich Opfer von Cyberkriminalität wurde.
Meine Geschichte
Nun erzähle ich tatsächlich meine Geschichte. Ich trug sie lange in mir aus Scham, was mir passiert ist. Aus Verdrängung, da alles zu Nahe war und ich positiv bleiben wollte für meine Familie, für mich. Zu sehr schüttelte mich meine Vergangenheit durch. Heute bin ich bereit dazu auch wenn ich tagtäglich kämpfe.. Also beginne ich…
Meine Geschichte beginnt mit den zwei wundervollsten Jungs (bald 17 und bald 14 Jahre alt), von denen ich Mama sein darf.Ebenso mit meinem Partner, der uns bedingungslos akzeptiert und liebt. Meine Familie ist alles für mich.
Seit einem Jahr haben wir einen fünfjährigen Höllenritt mit dem KESB hinter uns. April 2024, endlich dieser erlösende Brief. Es ist vorbei. Meine Jungs dürfen auf ihren eigenen Wunsch nur bei mir leben. Ich erziehe sie seit rund 9 Jahren alleine, doch ihr Wunsch wurde nie akzeptiert und daher mussten wir den ganzen langen Weg gegen unseren Willen übers KESB. Geflüchtet bin ich Juli 2016.Ich wusste, der einzige Weg war zu gehen. Ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Heute bin ich so dankbar, ging ich diesen Weg.
Ich arbeite 100 % und bin 100 % Mama. Ich habe in meiner Situation keine andere Wahl als 100% zu arbeiten. Schuldgefühle meiner Jungs gegebüber hatte ich oft,vor allem,als sie noch jünger waren und auch heute noch.
Mein jüngerer Sohn spielt Unihockey in der höchsten Liga der Schweiz. Er ist Goalie bei GC, sowie in der Kantonalen Auswahl Aargau. Sein Traum- ganz nach oben ins Nationalteam und einen Austausch in Schweden oder Finnland für eine oder zwei Saisons. (ich zittere innerlich,wenn ich daran denke, denn ich habe keine Ahnung wie ich diesen Traum finanzieren könnte…) Er besucht die Bezirksschule, trainiert 6x/ Woche. Mein älterer Sohn besucht die Kantonsschule. Auch er liebt Sport , rennt Halbmarathon und verbringt gerne Zeit mit Freunden.
Mein Partner ist seit 3 Jahren an unserer Seite. Durch seine Autismus Erkrankung ist er nicht in der Lage vollzeit zu Arbeiten, da ihn dies zu sehr erschöpfen würde. Ebenso hat er eine Lungenerkrankung und ist daher in seiner Leistung enorm eingeschränkt. Er kommt ursprünglich aus Brasilien,lebt seit 2020 hier in der Schweiz. Es war sehr schwierig einen Job zu finden, dennoch bin ich dankbar, dass er eine Chance erhielt und nun seit 3 Jahren in einem Teilpensum als Briefträger arbeitet. Mit seinem Lohn kann er jedoch finanziell fast nichts beitragen.
Der schrecklichste Moment..
Vor fünf Jahren vertraute ich leider dem falschen Mann (Organisation, wie sich später herausstellte) und verlor durch Cyberkriminalität mein ganzes Erspartes und meinen Erbvorbezug.
Ich verlor alles Geld, auch alles Geld, welches ich für meine beiden Jungs jeden Monat sorgfältig zur Seite legte. Ich stand eines Morgens da mit 10 Franken und musste meine Vorgesetze anrufen, da ich kein ÖV Ticket zur Arbeit lösen konnte. Meine Welt stand still..brach zusammen.. Verloren habe ich über 30000 Franken. Bis heute habe ich keinen Rappen zurückerhalten. Meine beste Freundin hat mich finanziell unterstützt, bis heute bezahle ich ihr Monat für Monat alles zurück. Ich habe für mich versucht einen Weg zu finden damit klar zu kommen, doch es schmerzt noch immer enorm und finanziell ist die Lücke riesig. Am meisten das Geld, welches ich für meine Kinder sorgfältig angespart hatte. Es tut weh, ich wollte es ihnen geben, wenn sie 18 Jahre alt sind. Damit sie ihren Träumen einen Schritt näher sind. Nun ist der Betrag auf dem Konto so klein, dass ich mich schäme dafür. Ich lege jeden Monat einen kleinen Betrag zur Seite für sie wenn ich kann. Aber die Scham nichts Grosses für sie beiseite legen zu können ist ständig da.
Existenzangst war und ist mein härtester Gegner jeden Tag. Ich musste von null beginnen. Es war eine Ohnmacht. Und ein stark sein für meine Familie. Ich arbeitete zusätzlich zu meinen 100 % noch jedes Wochenende in der Tankstelle, damit ich meinem Sohn seine Mitgliedschaft bei GC Unihockey und die Spezialtrainings bezahlen konnte sowie seine Goalie und Vereinskleidung für ihn kaufen konnte. Ich gab und gebe jeden letzten Rappen für meine Kinder aus.
So finanziere ich eine vierköpfige Familie beinahe alleine. Ich habe gelernt, die kleinsten Momente zu geniessen und bin dankbar für meine Familie, Freunde.
Doch ich wünsche mir so sehr, am Morgen aufwachen zu können, ohne Existenzängste. Nicht jeden Monat auf den Tag der Lohnzahlung warten zu müssen und zu zittern, ob es reicht. Am Vortag des Monatslohns mit 11 Franken auf dem Konto dazustehen..Es ist eine riesige Belastung. Ich wünsche mir so sehr meinen Kindern ihre Träume erfüllen zu können. Wir tragen so viel Liebe in uns und für uns, dies ist das grösste Geschenk.
Trotzdem wäre es das grösste Glück, diese Unbeschwertheit wieder leben zu können. Danke dafür, dass Sie meine Geschichte gelesen haben🙏🏻
0792843058
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Mein letztes Jahr war leider mit mehreren Schicksalsschlägen geprägt und ich benötige Hilfe, damit ich meine aktuellen Kosten decken kann.
Nach meiner Scheidung verlor ich meinen Job, auch der Weg in die Selbstständigkeit scheiterte. Heute fühle ich mich kraftlos und hilflos. Meine Gedanken rauben mir oft den Schlaf.
Ich möchte mit einem möglichen Erbe nicht nur meine eigene Zukunft absichern, sondern auch anderen helfen. Mein Traum ist es, langfristig eine Verein aufzubauen, die Menschen kostenlose administrative Unterstützung und Orientierung ermöglicht.
Ich wende mich mit einer persönlichen Bitte an Sie.
Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern und arbeite, um für meine Familie aufzukommen. Leider reicht mein Einkommen momentan nicht aus, um alle Kosten und Bedürfnisse zu decken. Der Vater meiner Kinder ist ausgewandert und hat uns verlassen, sodass ich mit der Verantwortung weitgehend alleine dastehe.
Deshalb wäre ich unendlich dankbar um finanzielle Unterstützung, die mir und meinen Kindern langfristig eine bessere und sichere Zukunft ermöglicht.
MANADOS ist ein Secondhand-Modeladen in Zürich mit Solidaritätspreismodell: jeder zahlt mindestens den Mindestpreis – wer mehr zahlt, ermöglicht tiefere Preise für andere.
Ich habe das grosse Glück, eine tolle Familie zu haben.
Die postpartale Depression meiner Frau hat uns nicht nur mental und körperlich sondern leider auch finanziell belastet.
Ein Autounfall sowie bösartige Muttermale (bei meiner Frau) belasteten uns noch zusätzlich.
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