Gesundheit / Soziales, Schulden
Nach meiner Scheidung verlor ich meinen Job, auch der Weg in die Selbstständigkeit scheiterte. Heute fühle ich mich kraftlos und hilflos. Meine Gedanken rauben mir oft den Schlaf.
Nach meiner Scheidung begann sich mein Leben Stück für Stück auf den Kopf zu stellen. Vieles, was ich mir über Jahre aufgebaut hatte und was für mich selbstverständlich gewesen war, war plötzlich nicht mehr da.
Während der Corona-Zeit machte ich einen Fehler, der für mich schwerwiegende Folgen hatte. Ich verlor meine Arbeitsstelle – eine Stelle, in die ich rund 15 Jahre meines Lebens, viel Kraft, Schweiss und Herzblut investiert hatte. Von einem Moment auf den anderen stand ich ohne Arbeit und ohne das gewohnte familiäre Umfeld da. Es fühlte sich an, als würde mir der Boden unter den Füssen weggezogen.
Was mir besonders wichtig war und bis heute wichtig ist, ist mein Kind. Natürlich bestanden meine finanziellen Verpflichtungen auch nach dem Verlust meiner Arbeitsstelle weiter. Ich wollte meinen Unterhaltspflichten unbedingt nachkommen. Doch ohne geregeltes Einkommen gerieten leider auch diese Zahlungen zeitweise ins Stocken. Das belastete mich zusätzlich, denn mein Kind soll nicht unter den Problemen leiden, die in meinem Leben entstanden sind.
Aufgeben wollte ich trotzdem nicht.
Ich sah einen möglichen Ausweg darin, mich selbstständig zu machen. Also fasste ich meinen Mut zusammen und versuchte, mir aus eigener Kraft eine neue Existenz aufzubauen. Ich arbeitete häufig zehn bis zwölf Stunden am Tag. Ich investierte meine Zeit, meine Energie und alles, was ich noch an Hoffnung hatte, in meine Firma.
Leider entwickelte sich die Selbstständigkeit nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Trotz der vielen Arbeitsstunden und meiner Bemühungen reichte es am Ende nicht. Im Jahr 2026 musste ich meine Firma schliessen.
Damit begann die nächste schwierige Zeit. Rechnungen und offene Verpflichtungen kamen von allen Seiten. Ich hatte manchmal das Gefühl, egal wie viel ich arbeitete und bezahlte, es wartete bereits die nächste Rechnung auf mich.
Trotzdem habe ich nicht einfach alles liegen gelassen. Mit viel Kraft und Disziplin konnte ich bereits einen erheblichen Teil meiner Verpflichtungen selbst zurückzahlen. Darauf bin ich auch ein wenig stolz. Aber leider reicht es noch nicht. Die finanzielle Luft wird immer dünner und mit jedem Monat kostet es mehr Kraft, weiterzumachen.
Die vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen. Wenn ich abends im Bett liege, drehen sich meine Gedanken häufig nur noch darum, wie ich aus dieser Situation herauskommen soll. Die Sorgen nehmen mir den Schlaf und meine Lebensfreude wird von Tag zu Tag weniger.
Ich wünsche mir vor allem eines: endlich wieder nach vorne schauen zu können.
Dabei möchte ich nicht einfach die Hand aufhalten und erwarten, dass mir jemand meine Probleme abnimmt. So wurde ich nicht erzogen. Wenn jemand bereit wäre, mir eine Chance zu geben, möchte ich auch etwas dafür leisten.
Ich bin handwerklich geschickt und habe keine Angst davor, anzupacken. Ob Renovierungsarbeiten, Gartenarbeiten, kleinere Reparaturen, Umzüge, Räumungen oder andere praktische Arbeiten – ich bin bereit, meine Zeit und meine Arbeitskraft einzusetzen. Auch vor Arbeit, die anstrengend oder schmutzig ist, schrecke ich nicht zurück.
Wenn mich jemand unterstützen möchte und gleichzeitig eine Aufgabe hat, bei der eine helfende Hand gebraucht wird, würde ich mich deshalb besonders über diese Möglichkeit freuen.
Mein grösster Wunsch ist nicht Reichtum. Ich möchte meine offenen Verpflichtungen endlich hinter mir lassen, wieder ruhig schlafen können und morgens aufstehen, ohne dass mein erster Gedanke den nächsten Rechnungen gilt.
Ich möchte wieder ein normales Leben führen, meinen Verpflichtungen zuverlässig nachkommen und meinem Kind zeigen können, dass man auch nach schweren Jahren wieder aufstehen kann.
Vielleicht gibt es jemanden, der meine Geschichte liest und mir eine Chance geben möchte. Sei es durch Unterstützung, durch Arbeit oder durch eine andere Möglichkeit, wieder festen Boden unter die Füsse zu bekommen.
Für jede ehrliche Chance wäre ich von Herzen dankbar.
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Ich möchte mit einem möglichen Erbe nicht nur meine eigene Zukunft absichern, sondern auch anderen helfen. Mein Traum ist es, langfristig eine Verein aufzubauen, die Menschen kostenlose administrative Unterstützung und Orientierung ermöglicht.
Ich wende mich mit einer persönlichen Bitte an Sie.
Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern und arbeite, um für meine Familie aufzukommen. Leider reicht mein Einkommen momentan nicht aus, um alle Kosten und Bedürfnisse zu decken. Der Vater meiner Kinder ist ausgewandert und hat uns verlassen, sodass ich mit der Verantwortung weitgehend alleine dastehe.
Deshalb wäre ich unendlich dankbar um finanzielle Unterstützung, die mir und meinen Kindern langfristig eine bessere und sichere Zukunft ermöglicht.
MANADOS ist ein Secondhand-Modeladen in Zürich mit Solidaritätspreismodell: jeder zahlt mindestens den Mindestpreis – wer mehr zahlt, ermöglicht tiefere Preise für andere.
Ich habe das grosse Glück, eine tolle Familie zu haben.
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Ein Autounfall sowie bösartige Muttermale (bei meiner Frau) belasteten uns noch zusätzlich.
Ich habe dank eines Fake-Videos von Karin Keller Suter mich auf einer Börse registriert, die vorgab, gute Beratung zu garantieren. Ich war sehr vertrauensvoll, da ich der Meinung war, dass Frau Keller Suter das unterstützt und habe den Betrug erst begriffen, als es zu spät war. So bin ich meine Altersvorsorge – 75’000 – los geworden.
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