Pflegefachfrau – chronisch krank

Krankheit / Unfall

Gelernte Pflegefachfrau wurde vermutlich durch Corona chronisch krank, ohne Aussicht auf Heilung, Fibromyalgie und eine schwere Fatigue wurde diagnostiziert, vor 1,5 Jahren wurde ihr gekündigt und IV hat das Gesuch abgelehnt.

Meine Partnerin Brigitte, 57-jährig, diplomierte Pflegefachfrau hat im Februar 2022 Symptome wie Corona jedoch ohne, dass je ein Test positiv war. Sie hatte starke Kopfschmerzen, Schwindel über mehrere Monate. Sie konnte nur an meiner Hand laufen, oder musste beim Einkaufen, den Einkaufswagen als Rollator benutzen. Zu dem Ganzen sind noch extreme Schmerzen hinzugekommen und eine schwere Fatigue wurde auch noch diagnostiziert. Die Symptome sind die gleichen wie bei Long-Covid Patienten.

Davor hatte sie im Altersheim Corona Patienten isoliert. Ich meinerseits war mit Corona zu Hause in einem separaten Zimmer isoliert.
Daher vermuten wir, dass es schon Corona war, allerdings ohne Befund. Da sie dann länger bei der Arbeit ausfiel, wurde sie bei der Invaliden Versicherung angemeldet.

Nach etwa 6 Monaten versuchte sie, auf Druck des Case-Managers der Firma, wieder voll zu arbeiten. Sie wollte ja nicht auf eine IV Rente angewiesen sein. Dies gelang leider nicht zur Zufriedenstellung des Arbeitgebers. Weil meine Partnerin, wegen der Krankheit, nicht so arbeiten konnte, wie sie es hätte müssen, wurde ihr dann gekündigt. Darauf hin hatte sie eine andere Stelle gefunden und angenommen, wo sie dann Hoffnung hatte, dass es funktioniert. Bedauerlicherweise ging das dann auch da nicht mehr und sie konnte gar nicht mehr arbeiten. Deshalb meldete sie sich erneut bei der IV an. Nach der Wartefrist bekam sie auch da wiederum die Kündigung. Die Krankentaggeld-Versicherung kam dann zum Tragen, ab Ende März 2024.

Seitdem hatte sie viele Abklärungen ohne Erfolg, sämtliche Schmerzmittel bringen keinen Erfolg. Es gibt Tage, da kann sie gar nichts tun, ausser Stricken, was sie für eine Firma für etwa 300-400 Fr. pro Monat dazu verdienen kann, um sich von ihren Schmerzen abzulenken. Durch die Fatigue, schläft sie dann auch während dem Stricken ein. Nun erhielt sie vor Weihnachten 2025 von der Invaliden Versicherung eine Ablehnung. Es hies, sie könne 100 % arbeiten mit 10 % Leistungsminderung. Das heisst somit, sie müsste wieder arbeiten gehen, was völlig unmöglich ist. Da die Krankentaggeld-Versicherung noch bis Ende März 2026 zahlt, ist danach Schluss. Sie geht mit einem Anwalt gegen den Entscheid der IV vor. Doch die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich langsam. Da sie in ihrem Haus lebt, das seit der Scheidung ihr gehört und erspartes hat, von Ihrem verstorbenem Vater, muss sie dies zuerst aufbrauchen bis 4000 Fr. bevor das Sozialamt einspringt.

Die Hypothek läuft noch bis März 2027 und dann ist es wohl vorbei, dann wird mit grosser Wahrscheinlichkeit das zu Hause auch noch weggenommen, da sie kein Einkommen mehr vorweisen kann. Da Sie aus all diesen erwähnten Punkten keine Perspektive mehr sieht und die Situation aussichtslos zu sein scheint, schwindet zunehmend ihre Lebensfreude, was mich auch noch sehr besorgt. Daher habe ich mich, als ihren Partner aus grosser Verzweiflung dazu durchgerungen, hier diesen Spendenaufruf zu tätigen. Eines vorweg, ich kann sie leider unmöglich mittragen, habe da auch mein eigener grosser Rucksack zu tragen seit meiner Scheidung.
Es wäre schön, wenn Brigitte hierüber wieder eine Perspektive erhalten würde durch Ihre grosszügige Hilfe.

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