Krankheit / Unfall, Natur / Umwelt, Persönliches Vorhaben, Schulden
Biolandwirtin ohne Biohof? Ich weiss nicht mehr, welches Leben ich mir noch wünschen könnte, als das, wie jetzt, auf einem Hof.
Aber: ein Burnout - die Genesung - und viele Sorgen...
Trotzdem: meine Bestimmung ist hier.
Hallo! Ich bin Doris, Südtirolerin und Biolandwirtin, Mutter von 2 Kindern (9+5), verh.
Ja Grüezi zsäma, i has scho glernt, es Schwiitzer Dütsch ;)
Der Weg, ja – der war lang und steinig.
Als nicht-Schweizerin einen Hof führen und dann noch mit Männern verhandeln müssen – das ist harte Kost. Als nicht-Schweizerin die Frechheit zu besitzen angestammten ihre Bequemlichkeit unbequem zu machen, das Grenzt an „Diskriminierung“.
Als nicht-Schweizerin auch noch einen Biohof zu machen, diesen Sauhaufen – das will man erst recht nicht sehen. Das fällt ja aus der Norm. Als nicht-Schweizerin auch noch die Frechheit besitzen Menschen aus aller Welt in dieses Dorf zu locken, die ja nur stören.
Eine Frau, alleine mit 2 kleinen Kindern auf dem Feld. Man läuft einfach drüber und beschimpft mich wüst; weil ich die Bequemlichkeit angreife, man solle auf dem (längeren) Weg bleiben.
Eine Frau, die alleine vor einem 300 kg Heuballen steht und versucht ihn weggestemmt zu bekommen. Man sieht hin und dreht schnell um, um ja nicht gerufen zu werden um zu helfen.
Eine Frau, die Angst hat vor den Drohungen aus dem Dorf und darum Hunde besitzt. Diese Hunde sollte man auch noch umbringen, der schicken wir brav die Polizei – immer wieder mal.
— es gab viel Schlimmes seit ich in die Schweiz gekommen bin. Es hat mich geprägt. Es hat mich gebrochen. Es hat mich auch angetrieben. —
Es bricht mir das Herz das selber noch mal zu lesen. Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen und die Einreise rückgängig machen.
Doch da ist mein Herz, das auch sagt. Hey, und was hast du doch alles erreicht in diesen 10 Jahren? Ein schöner bunter blühender, summender und vielseitiger Hof.
Viele Tiere, noch viel mehr Kleinstlebewesen leben hier. Vom aussterben Bedrohte Arten haben sich gezeigt, z.B. Maulwurfsgrille und Salamander. Ein Turmfalke ist unser täglicher Besucher. Hier grasen Tiere, die zufrieden sind und zutraulich. Wir haben neu ein Entenhaus gebaut, um sie in den Kreislauf einzuschliessen als Schneckenfänger. Hühner für das frische Ei, Wachteln um was anderes als andere zu haben. ProSpecieRara Obstbäume gepflanzt um sie zu erhalten.
Endlich sehe ich wieder einmal Zittergras – mein erstes seit Jahren. Ein erster Erfolg. Margheriten wachsen wieder langsam auf den Weiden. Ohne Zusaat, nur durch unsere extensive Tierhaltung.
Die Kinder können spielen und frei sein. Stundenlang sind sie auf den Wiesen und Bäumen am spielen, können ihre Fantasie erleben und entfalten.
Aber trotzdem, sitze ich hier und ich bin traurig. Traurig, weil das alles verschwinden wird, wenn wir unsere finanziellen Sorgen nicht gelöst haben.
Ein Burnout zwang mich 2023 in die Knie. Seither ist unsere finanzielle Lage instabil. Die Therapie kostet auch Geld. Es ist sehr intensiv und langwierig sich wieder aus der Depression zu leben. Die Zeit läuft, Rechnungen kommen trotzdem. Es ist schwierig geworden.
Auch wenn ich mich erholt habe und wieder arbeiten kann so, muss ich doch auch Wert auf meine Gesundheit legen. Ich bin immer noch in Therapie, das dauert eben. Gesund ist eben nicht = Gesund. Doch ich bleibe dran. Wie bei allem was ich tu.
Ich habe so viel gelernt in den letzten Jahren und auch Ausbildungen zum pferdegestützten Coach gemacht. Dies würde ich gerne umsetzen um auch anderen Menschen helfen zu können.
Bestimmungen von Kanton und Bund schnüren uns die Luft ab. Wir wissen nicht mehr weiter, da wir eigenständig keine Lösung finden können um mit Alternativen Angeboten unser Geld zu verdienen. Alles hängt an irgendeiner Klausel, wegen der wir Absage nach Absage einfahren. Es ist frustrierend. Ich würde so gerne weitermachen, aber nicht als Vollerwerbsbetrieb. Doch die Ohren der Ämter sind taub.
Nun bin Ich verzweifelt. Wir müssen verkaufen, falls es nicht ein Wunder gibt.
Kannst du das Wunder für uns – und ein Fleckchen Schweizer Erde voller Vielfalt – sein?
Wir würden uns auch sehr über eine Spende freuen, damit wir den Mut nicht verlieren.
Danke fürs Lesen bis hierhin :) das freut mich.
Es gäbe noch so viel zu erzählen, ich freue mich auch, wenn du uns und unseren Hof unterstützenswert findest und gebe sehr gerne auch persönlich weitere Informationen. Es ist komplex, da wir der Landwirtschaftlichen BGG unterliegen.
0793114354
Nehmen Sie mit dem Inserenten direkt Kontakt auf, indem Sie über die integrierte Chatfunktion schreiben. Das funktioniert Anonym – per E-Mail.
Mein letztes Jahr war leider mit mehreren Schicksalsschlägen geprägt und ich benötige Hilfe, damit ich meine aktuellen Kosten decken kann.
Nach meiner Scheidung verlor ich meinen Job, auch der Weg in die Selbstständigkeit scheiterte. Heute fühle ich mich kraftlos und hilflos. Meine Gedanken rauben mir oft den Schlaf.
Ich möchte mit einem möglichen Erbe nicht nur meine eigene Zukunft absichern, sondern auch anderen helfen. Mein Traum ist es, langfristig eine Verein aufzubauen, die Menschen kostenlose administrative Unterstützung und Orientierung ermöglicht.
Ich wende mich mit einer persönlichen Bitte an Sie.
Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern und arbeite, um für meine Familie aufzukommen. Leider reicht mein Einkommen momentan nicht aus, um alle Kosten und Bedürfnisse zu decken. Der Vater meiner Kinder ist ausgewandert und hat uns verlassen, sodass ich mit der Verantwortung weitgehend alleine dastehe.
Deshalb wäre ich unendlich dankbar um finanzielle Unterstützung, die mir und meinen Kindern langfristig eine bessere und sichere Zukunft ermöglicht.
MANADOS ist ein Secondhand-Modeladen in Zürich mit Solidaritätspreismodell: jeder zahlt mindestens den Mindestpreis – wer mehr zahlt, ermöglicht tiefere Preise für andere.
Ich habe das grosse Glück, eine tolle Familie zu haben.
Die postpartale Depression meiner Frau hat uns nicht nur mental und körperlich sondern leider auch finanziell belastet.
Ein Autounfall sowie bösartige Muttermale (bei meiner Frau) belasteten uns noch zusätzlich.
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